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Präsentationsprogramm für den Unterrichtam Beispiel von Microsoft Powerpoint |
Vorbemerkung
Auf Grund der Tatsache, dass Microsoft Powerpoint97 (2000) im Bildungsbereich immer größere Verbreitung findet, stellen wir einige Hilfen und Anregungen zur Anwendung dieses Präsentationsprogramms im Unterricht auf unseren Seiten bereit. Powerpoint ist sehr flexibel im Unterricht einsetzbar. Man muss das Programm allerdings entsprechend der unterrichtlichen Zielsetzungen methodisch unterschiedlich nutzen. Wie die meisten Standardprogramme hat auch Powerpoint einige mächtige Werkzeuge, die im Unterricht keine Anwendung finden sollten. Es kann ansonsten schnell passieren, dass die Konzentration auf die Programmbedienung den eigentlichen Unterrichtsinhalt überlagert. Deshalb folgende Tipps:
Schritt für Schritt in Powerpoint um ...
eine Kurzpräsentation |
Kurzpräsentation im Unterricht
Die Kopier- und Einfüge-Werkzeuge unter Windows95/98 (siehe dazu "Stoffsammlung") ermöglichen die schnelle Zusammenstellung recherchierter Informationen aus dem Internet oder anderer Datenträger (CD-ROM usw.) . Mit Powerpoint kann man solche "Rohinformationen" schnell und strukturiert aufbereiten. Dies ist bei entsprechender Aufgabenstellung direkt im Unterricht (Doppelstunde) leistbar, sodass man am Ende der Schulstunde über die erstellten Präsentationen zur Ergebnisssicherung bzw. Ergebnisvorstellung gelangt. Ermöglicht wird dies aber nur, wenn man ganz rigide ausschließlich das AutoLayout von Powerpoint benutzt und den Schülerinnen und Schülern jegliche andere Formatierung und Programmoption untersagt.

Schritt für Schritt (Kurzpräsentation)
Powerpoint über das START-Menü aufrufen
im Eingangsfenster "Leere Präsentation" wählen
Fenster "Neue Folie" erscheint
dort die erste Folie (Titelfolie) durch Doppelklick auswählen (in der Abbildung oben mit blauem Rahmen)
die erste Folie erscheint auf dem Bildschirm mit formatierten Feldern, in die man nur noch den Titel und Untertitel (Name) schreiben muss
diese ersten Ergebnisse sollten schon unter einem Dateinamen ("speichern unter" im Menü "Datei") gesichert werden
um die nächste Folie zu erstellen, geht man im Menü auf "Einfügen" und "Neue Folie"

es erscheint wieder das Fenster mit den AutoLayouts
nun entscheidet man sich für das Layout der nächsten Folie, das sich nach der zu bearbeitenden Aufgabenstellung richtet
man wählt z.B. den zweiten Folientyp aus, um eine Strichaufzählung erstellen zu können
wählt man den dritten Folientyp, so kann man in zwei gegenübergestellten Strichaufzählungen z.B. Aussagen vergleichen
nachdem die entsprechenden Folien erstellt wurden, immer zwischendurch die Ergebnisse sichern (Diskettensymbol in der Menüleiste)
Die unterschiedlichen Folientypen erlauben einem auf diese Weise
sehr schnell notwendige Medien (siehe Symbolik auf den Folientypen) in die eigene Arbeit
einzubinden. Die Darstellung von Strichaufzählung und Diagramm oder Strichaufzählung und
Bild seien als Beispiele genannt.
Da auf gleiche Weise auch Tondateien und Videodateien eingefügt werden können, ergeben
sich für alle Fächer sinnvolle Einsatzmöglichkeiten in alltäglichen
Unterrichtssequenzen.
Wenn man schon einige Folien erstellt hat, so erhält man den besten Überblick im Menü "Ansicht" Unterpunkt "Foliensortierung".

Dort werden alle Folien im Kleinformat aufgelistet. Man kann sie mit "drag&drop" beliebig verschieben. Sie können dort auch gelöscht und kopiert werden, indem man sie markiert und die entsprechenden Befehle aufruft.
Man kann die Arbeitsergebnisse ständig kontrollieren. Über das Symbol (unter links) einer kleinen Leinwand wird die aktuelle Folie im Präsentationformat gezeigt. Dieses Format erlaubt keine Änderungen. Erst mit der Esc-Taste kommt man wieder in die Entwicklungumgebung zurück.

Möchte man die gesamte Präsentation sehen, dann muss man den Menüpunkt "Bildschirmpräsentation" und Unterpunkt "Bildschirmpräsentation vorführen" aufrufen. Dort werden alle Folien nacheinander gezeigt. Der Folienwechsel erfolgt voreingestellt durch einen Mausklick auf die Folie oder durch die Pfeiltaste nach links.

Präsentationen mit Texten und nur wenig Grafik passen z.T. noch auf 3,5-Zoll-Disketten. Größere Speichermengen müssten auf CD-ROM gebrannt werden, falls die Schülerinnen und Schüler die Arbeiten mitnehmen sollen. Bis auf Videosequenzen und größere Tondateien werden alle Medien in Powerpoint direkt eingebunden, sodass nur eine Datei (.ppt) daraus entsteht. Video- und mit Ausnahme Ton-Dateien müssen in diesem Fall ebenfalls kopiert werden.
Mit dem Powerpoint-Viewer hat man die Möglichkeit, ohne eine Programmlizenz die Präsentationen anzuschauen bzw. vorzuführen. Der Viewer kann legal kopiert werden. Veränderungen an den Präsentationen sind mit dem Viewer nicht möglich.